Samstag, 12. August 2017

Und SAT.1 sah, dass es der Dschungel war

© SAT.1
Als SAT.1 Promi Big Brother 2013 nach Deutschland holte, war relativ schnell klar, dass das ein Angriff auf das Dschungelcamp von RTL wird. Für diesen Eindruck sorgten sowohl die zurechtgestutzte Länge auf zwei Wochen und die Sendezeit um 22:15 Uhr als auch die Verpflichtung von zwei Comedians als Moderatoren. Das Format hatte aber weiterhin einige Alleinstellungsmerkmale, die sich vor allem darin widerspiegelten, dass alles mehr live und näher am Zuschauer ist. Dazu gehörte nicht nur der 24 Stunden-Live-Stream, sondern auch die hohe Schlagzahl an Live-Schalten während der Sendung ins Haus. Vor allem die Auftaktshow bestand größtenteils darin, dass die Kandidaten live in das Haus einzogen.

Dienstag, 8. August 2017

Von denen, die sich "Promis" schimpfen...

© SAT.1
Letztes Wochenende hat SAT.1 sich dazu entschlossen, die zwölf Kandidaten für die diesjährige Staffel Promi Big Brother bekanntzugeben. Kandidaten, bei dessen Bekanntheitsgrad man sich ernsthaft fragt, ob der Sender nach der gescheiterten letzten Staffel dieses Jahr einen Testlauf für eine weitere Normalo-Staffel fahren möchte. Aber gut, letztendlich sagt der Bekanntheitsgrad ja nie wirklich etwas über den Unterhaltungswert eines Teilnehmers aus und immerhin sieben von ihnen haben sogar einen Wikipedia-Artikel. Also los mit meinen Einschätzungen zu den Bewohnern, in Klammern steht dabei immer die "Berufsbezeichung"...

Dienstag, 16. Mai 2017

Das deutsche Jury-Paradoxon

© EBU
Die Diskussion um die Jurys beim Eurovision Song Contest ist mindestens so alt wie der ESC selbst. Bereits bei der ersten Austragung 1956 verzichtete Luxemburg auf eigene Juroren und bat stattdessen die schweizer Jury, für sie mit abzustimmen. Am Ende gewann die Schweiz.

Diese erste Veranstaltung war auch die einzige, bei der gar keine Ergebnisse in Punkten, nicht einmal in Plätzen, veröffentlicht wurden. Fest stand am Ende lediglich der Gewinner - und die Abstimmungszettel wurden sofort vernichtet. Seitdem zeigt sich die EBU aber immer transparenter. Seit 2014 kann man schließlich jedes Jahr direkt nach dem Finale sämtliche Einzelpunktvergaben aller Juroren und Zuschauer auf der Eurovision-Website abrufen.

Samstag, 13. Mai 2017

Das große Eurovision Song Contest-Bullshit-Bingo!

Die Spielregeln: Den laufenden Eurovision Song Contest genau verfolgen und gefallene Situationen sowie Sätze und Worte sofort ankreuzen. Bei einer vollen Spalte, Zeile oder Diagonale "BINGO!" rufen und den Fernseher ausschalten. Je nach Grad der Langeweile lässt sich das Spiel auch beliebig oft wiederholen. Viel Spaß!

Celebrate Diversity - Der Eurovision Song Contest 2017!

© EBU
Heute Abend ist es soweit: Nach den beiden Halbfinalen am Dienstag und Donnerstag wird in der Ukraine das Finale des 62. Eurovision Song Contest 2017 stattfinden. Das Motto lautet Celebrate Diversity.

Den Abend eröffnen wird dabei Israel mit I Feel Alive von Imri auf der Startnummer 1. Topfavorit Italien tritt mit Occidentali's Karma von Francesco Gabbani auf Platz 9 an. Levina singt den Song Perfect Life für Deutschland auf Platz 22. Und für das Gastgeberland Ukarine tritt O.Torvald mit Time einen Platz später auf Startnummer 23 an.

Der Eurovision Song Contest 2017 läuft heute um 21:00 Uhr im Ersten und wird von mir via Twitter mit dem offiziellen Hashtag #ESC2017 kommentiert.